Freitag, 4. Januar 2013

Was war vorher?

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Neues Jahr!

Gute Vorsätze fasse ich nicht (mehr), ich freue mich einfach auf das kommende Jahr und vor allem auf das Gartenjahr 2013. Nach dem Premierenjahr 2012 ist es schon das zweite Jahr in meinem eigenen Garten.

Auch mein Blog ist schon bald ein Jahr alt - bevor ich dazu was eigenes mache, möchte ich vorher gerne eine kurze Rückschau geben, was eigentlich im Garten passiert ist, bevor der Blog da war. Und beim Durchsuchen der Bilder wird mir selber wieder klar, wie viel wir schon geschafft haben in den letzten Monaten - es sind weniger als zwei Jahre, seit ich begonnen habe aus unserer Neubauwüste einen Garten zu machen.

So sah es also im April 2011 aus:

Das Grundstück wurde mit eigener Erde und Erde des Nachbarn relativ eben aufgeschüttet. Nur dort wo die Zisterne ist, lag der Deckel noch zu tief, entsprechend gab es dort ein Loch und daneben einen Erdhügel, mit dem später das Loch verfüllt werden sollte, wenn der Zisternendeckel hoch gesetzt war. Der Berg war der Lieblingsspielplatz der Kinder - eigentlich schade, dass wir keinen mehr haben.


Auch dieses graue Haus, das immer wieder auf den Bildern auftaucht, wird noch einen eigenen Beitrag erhalten.




Im Juni steht alles voller Mohnblumen und Wicken:


Ende Juli: die ersten Tomaten sind prächtig gediehen, haben aber das Umpflanzen vor den anstehenden Erdarbeiten leider nicht überlebt.




Im August haben wir dann Erdarbeiten vornehmen lassen, der Zisternendeckel hat jetzt seine endgültige Höhe bekommen und auch der Untergrund der Terrasse wurde geschottert.

Jetzt waren die Grundlagen für mich geschaffen, ich konnte loslegen!





Der jüngste Zuwachs der Familie, im August 2011: Kater Orlando, 5 Monate alt.



Orlando hat mich auch im September begleitet, als aus dem neu aufgeschütteten Boden Unkraut beseitigt werden musste. Mehrere Mülltonnen habe ich mit Quecken gefüllt, dazu weiteres Unkraut und jede Menge Steine.


 Die Hälfte des Gartens habe ich bis Ende September geschafft, dann haben wir Anfang Oktober den ersten Teil Rasen gesät, den ersten Baum und die ersten Sträucher gepflanzt. Ein Meilenstein!

Frisch gesäter Rasen mit Zierapfel (Malus Evereste) und frisch gepflanzte Sträucher.

Die Sträucher markieren ungefähr die Grenze.
Hier steht noch das Unkraut, Rasen und Gemüsegarten folgen im Jahr 2012.

Kurze Zeit später: der Rasen geht auf.



Die weitere Entwicklung in 2012 habe ich ja dann im Blog geschildert. Es ist viel passiert: die zweite Hälfte Garten wurde vom Unkraut befreit, Rasen gesät und der Gemüsegarten angelegt. Ich habe Zwiebeln gesetzt, Stauden und Gräser gepflanzt, Gemüse gesät und geerntet. Ein weiterer Baum ist dazu gekommen.

In den letzten 2 Jahren habe ich unzählige Gartenpläne gezeichnet, verändert, verworfen und wieder hervorgeholt. Dazu will ich unbedingt auch noch einen eigenen Beitrag schreiben. Denn auch wenn viele Entscheidungen getroffen wurden, ist noch viel Raum für Planungen und auch in 2013 (und den folgenden Jahren...)  ist noch genug zu tun. Ich freu mich drauf!


Kommentare:

  1. Ihr wohnt in einer wunderschönen Siedlung. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht. Da ich selbst in einigen Monaten umziehe, bin ich selbst schon fleißig am Überlegen, wie ich den Garten gestalten könnte. Das ist gar nicht so einfach. Vor allem muss ich mich erst einmal mit dem neuen Garten vertraut machen.

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir gefällt es hier auch sehr gut. Wir wohnen in einem ziemlich großen Neubaugebiet, ca. 300 Grundstücke. Es wird noch fleißig gebaut. Die Gärten sind demnach auch alle erst entsprechend spärlich bewachsen.
      Ich habe viel geplant und die Pläne oft geändert. Vorher hatte ich keinen Garten und habe mir daher vorher keine Gedanken gemacht. Jetzt finde ich es gut, dass wir nicht alles am Anfang fertig gemacht haben (ging auch gar nicht) - so konnte ich den Garten besser kennenlernen. Ich weiß jetzt wo die Abendsonne im Winter ist und wo im Sommer, ich weiß wie die Nachbargrundstücke bebaut sind, zumindest die meisten. Und ich weiß, wie wir den Garten nutzen (wollen).
      Ist schon aufregend, so einen neuen Garten zu planen und selbst umzusetzen! Viel Spaß dabei!

      Löschen
  2. Hui, das sieht aber wirklich nach verdammt viel Arbeit aus. Aber wenn am Ende alles so ist wie man es sich vorgestellt hat, war es ja die Mühe wert. Ein sehr hübsches Häuschen. Und das knallrot passt sicher supi in Eure Neubaugegend. Da will man sich doch auch sicher ein bisschen absetzen und nicht so aussehen wie alle. Ich schätze zu unserem alten Bauernhäuschen passt eher ein wärmeres rot. Aber vielen lieben Dank für Deinen Tipp! Sonnige Grüße, Frau Hibbel

    AntwortenLöschen