Freitag, 18. Mai 2012

Experimente

Von dem angekündigten Unwetter haben wir nur einen stärkeren Regen abbekommen, der Rasen hat es diesmal überlebt.

Hier noch ein Bild vom Unwetter vom 6. Mai, das mir den am 5. Mai gesäten Rasen weggeschwemmt hat.


Am 7. Mai habe ich dann nochmal neu gesät und mittlerweile sieht der Rasen schon richtig gut aus:


Aber auch sonst tut sich einiges im Regenwurmgarten. Oder ich tue. Und eigentlich habe ich ja keine Ahnung von dem was ich da so tue. Ich lese zwar viel und gerne in Gartenbüchern und Zeitschriften, aber die Umsetzung ist ein ganz großes Experiment. Macht aber Spaß.

Das neueste Projekt habe ich heute abend fertig gestellt:


Das ist (wird) ein Bohnenzelt. Mit 3 Bambusstangen und einem gefundenen langen Ast (wir haben jede Menge solche Fundsachen) habe ich das Grundgerüst gebaut. Oben, wo die Stangen sich kreuzen, habe ich Draht drumherum gewickelt. An diesem Draht ist der Kletterdraht befestigt, der unten von kleinen Stöckchen im Boden gehalten wird. An den Stangen und den Drähten sollen dann die Bohnen nach oben klettern. Rund um die Stangen und Drähte habe ich dazu die Feuerbohnen "Preisgewinner", "Scarlett Emperor" und die Stangenbohne "Blauhilde" gepflanzt, vereinzelt noch rankende Kapuzinerkresse dazwischen.

Jetzt hoffe ich auf warmes Wetter und bald ein schattiges Plätzchen für meine kleinen Indianer.

Die zukünftigen Bewohner fanden das Zelt jedenfalls auch schon ohne Schnüre und Bohnen gut - ich bin gespannt, wie das Experiment ausgeht und werde berichten.

1 Kommentar:

  1. Wahnsinn bei Euch muss ja der Weltuntergang gewütet haben so wie der "Rasen" ausgesehen hat, aber es scheint ja wieder alles in Ordnung zu sein - Gott sei Dank.

    lg kathrin

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